Rechenzentren - Tot des Menschen?

Unglaublich🔥Was jetzt HEKTISCH & HEIMLICH in Deutschland umgebaut wird? (Psychologie aktuell?)

17.05.2026

Unglaublich🔥Was jetzt HEKTISCH & HEIMLICH in Deutschland umgebaut wird? (Psychologie aktuell?) Während alle auf Iran, Benzinpreise und Hanta-Virus schauen, passiert Unfassbares.

In 2028 werden wir Deutschland nicht wieder erkennen. Die LUFT wird sich verändern, die STÄDTE in Windeseile umstrukturiert, die ENERGIE umgelenkt, GESELLSCHAFTSVERHALTEN ganz neu angelegt, KÜNSTLICHE INTELLIGENZ und RECHENZENTREN uns mit neuen Phänomenen konfrontieren. Wir müssen blitzschnell umdenken, Ablenkungen durchschauen und neue Strategien entwickeln.

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NEIN - DER BEVORMUNDUNG -

Bevormundung beschreibt das Verhalten, sich gegenüber anderen wie ein Vormund zu verhalten, indem man ihnen Vorschriften macht und ihnen ihre Eigenständigkeit nimmt.  Es bedeutet, nicht selbstständig denken, entscheiden oder handeln zu lassen, was als das Gegenteil eines selbstbestimmten Lebens gilt. 

Im politischen Kontext wird der Begriff oft für staatliche Bevormundung verwendet, wenn der Staat durch Verbote, Pflichten oder Regulierungen das Verhalten der Bürger beeinflusst.  Im Englischen ist dafür der Begriff "Nanny State" (Kindermädchen-Staat) gebräuchlich. 

Um der Bevormundung zu entgehen, wird empfohlen:

  • Sich nicht vorschreiben zu lassen, wie man zu leben hat.

  • Eigene Bedürfnisse und Wünsche nicht zu verleugnen.

  • Entscheidungen selbst zu treffen, auch wenn andere dies nicht gutheißen. 

Datenautonomie stolpert über Blackstone . Großrechenzentren sind eine Gefahr für Demokratie und Klima

Obwohl es in Deutschland schon 2.000 Rechenzentren gibt (1), soll ihre Anzahl und Kapazität deutlich erhöht werden, um den Anschluss im globalen Technologiewettlauf nicht zu verpassen und die eigene digitale Souveränität zu stärken.

Während in den USA die Rechenzentrumskapazität bei 60 Gigawatt liegt, hat die BRD nur drei Gigawatt, von denen 500 Megawatt auf KI entfallen. (2) Um aufzuholen hat die Bundesregierung am 18. März 2026 die nationale Rechenzentrenstrategie veröffentlicht. (3) Bis 2030 sollen mit Milliardensubventionen die Kapazitäten verdoppelt und die KI-Leistung vervierfacht werden. Langwierige Genehmigungsverfahren will die Regierung durch beschleunigte Planungen und pragmatischere Auslegung von Vorschriften abbauen. Allerdings werden davon in Zukunft auch die bisher dominierenden international agierenden Konzerne profitieren.

Explodierender Energiebedarf

Ein zentrales Problem beim Ausbau der Rechenzentren ist neben dem großen Wasserverbrauch der immense Energiebedarf, der die Erreichung der gesteckten Klimaziele erschwert. Die Stromkosten der Großrechner machen 50 Prozent der Betriebskosten (4) aus.
Die Bundesregierung betont in ihrem beschlossenen Strategiepapier, dass die Konzerne mit besonders günstigen Strompreisen bedacht werden sollen. Ab 2027 sollen die Großrechner nicht mehr nur mit 50, sondern alle mit 100 Prozent „grünem Strom“ betrieben werden – allerdings nur rein bilanziell. Dies ist jedoch Symbolpolitik und Greenwashing, denn tatsächlich können die Großrechner weiterhin mit fossiler Energie betrieben und diese mit Öko-Zertifikaten ausgeglichen werden. (5)
Wie schnell diese ökologischen Versprechungen an der Realität scheitern, sieht mensch zurzeit an vielen Stellen, wo Betreiber von Großrechnern entgegen bereits bestehender gesetzlicher Vorgaben eigene fossile Gaskraftwerke bauen. In Maintal kann ein Rechenzentrum mit 170 MW Leistung erst 2037 an das Stromnetz angeschlossen werden und deswegen wird ein eigenes Gaskraftwerk gebaut. (6)
Die großen Rechenzentren, die aktuell für den Betrieb von KI-Systemen gebaut werden, heizen ihre Umgebung deutlich auf, stellten Forscher an der Universität Cambridge bei der Auswertung von Satellitendaten zur Oberflächentemperatur fest. Die so entstehenden Wärmeinseln können sich auf das Leben von vielen Menschen in einem Zehn-Kilometerradius auswirken. (7) Der aktuelle Ausbaupfad der KI könnte bis 2030 zusätzlich (!) 24 bis 44 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr verursachen. Das entspräche den Emissionen von bis zu zehn Millionen Verbrenner-Autos.

Der Fall Hamm/Lippetal

Wie sehr, trotz wohlklingender Absichtserklärungen der Bundesregierung, die Realität eine ganz andere ist, zeigt das Beispiel Hamm/Lippetal. Hier soll in 1,5 Kilometer Entfernung zum stillgelegten Thorium-Hochtemperaturreaktor (THTR) für mindestens vier Milliarden Euro der US-Konzern Blackstone ein Rechenzentrum mit 200 MW Leistung auf einer Fläche von 27 Hektar in die Lippeaue bauen. (9) Der enorme Energiebedarf kann angeblich durch einen Windparkbau in der Nordsee gedeckt und mehrere hundert Kilometer nach Hamm geleitet werden. Selbst wenn der Windparkausbau nicht, wie zur Zeit, stocken, sondern in einigen Jahren der Strom wirklich fließen sollte, sind diese Anlagen ökologisch fragwürdig und wegen ihrer ausgesprochen Nichtdezentralität nicht nachhaltig. (10)

Blackstone, QTS und Trump

Die Blackstone Group (11) ist ein weltweit agierendes US-amerikanisches Risikokapitalunternehmen, das zum ersten Mal 2005 in der Bundesrepublik im Rahmen der „Heuschreckendebatte“ (12) von sich reden machte. Der Konzern agiert weltweit gegen die Interessen der großen Mehrheit der Bevölkerung und schöpft in der BRD hohe Gewinne aus Kauf und Verkauf von zum Teil mit öffentlichen Geldern subventionierten Wohnungen, Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern ab. Er beschäftigt hier über 7000 MitarbeiterInnen in seinen Portfoliounternehmungen. (13)
Die in Hamm/Lippetal tätig gewordene Firma Quality Technology Services (QTS) ist seit 2021 Bestandteil von Blackstone. QTS betreibt 75 Rechenzentren in den USA und Europa, ist auf Expansionskurs und unterhält enge Verbindungen zur US-Regierung, die sich während der zweiten Amtszeit von US-Präsident Trump weiter intensiviert haben. Blackstones CEO Stephen Schwarzman (14) ist mit einem Privatvermögen von 45 Milliarden Dollar ausgestattet und ein enger Berater und Finanzier von Trump. (15) Er sponserte den umstrittenen Ballsaal am Weißen Haus mit mehreren 100 Millionen Dollar. (16)

QTS ist eng mit dem US-Kriegsministerium verflochten

Quality Technology Services (QTS) hat intensive Verbindungen zur Trump-Regierung insbesondere durch ihre Rolle als Anbieter von Infrastruktur für künstliche Intelligenz (KI) und Cloud-Dienste im Rahmen der „America First“-Offensive.
Die QTS-MitarbeiterInnen werden teilweise direkt aus dem Militär rekrutiert (17) und arbeiten auf militärischer Ebene mit der US-Regierung und dem Kriegsministerium zusammen, indem sie Rechenzentren zur Verfügung stellen, die physische und cyber-technische Verteidigung miteinander kombinieren und unabhängige Bereiche hierfür innerhalb der Rechenzentren einrichten.
QTS schrieb am 8. November 2023: „Anlässlich des Veteranentags im November unterstreicht QTS Data Centers sein kontinuierliches Engagement für Veteranen und aktive Militärangehörige im ganzen Land, von ehemaligen Militärangehörigen, die im Unternehmen arbeiten, bis hin zu Outreach-Kampagnen für diejenigen, die noch im Dienst sind. Das Unternehmen hat eine tiefe Wertschätzung für die Opfer des Militärs in seine Unternehmenskultur integriert (…). Die Arbeit des Unternehmens wurde kürzlich von VIQTORY gewürdigt, das QTS mit dem Military Friendly Employer – Silver Award auszeichnete. Diese Auszeichnung ist der Maßstab, an dem das Engagement, die Bemühungen und der Erfolg einer Organisation gemessen werden, nachhaltige und sinnvolle Vorteile für die Militärgemeinschaft zu schaffen. QTS wurde bereits zum zweiten Mal ausgezeichnet.“ (18)

QTS und Palantir – zwei Seiten einer ICE-Medaille

Zum technologischen Netzwerk, das vom Trump-Regime stark durch Exekutivanordnungen gefördert wird, gehört neben QTS auch der Überwachungskonzern Palantir (19). Die Zusammenarbeit als Dienstleister für die US-Regierung wurde intensiviert. QTS stellt die Rechenzentren bereit, Palantir arbeitet damit.

Die rechtsradikalen Tech-Milliardäre installieren eine vielgestaltige Konstruktion aus Cloud-Plattformen, KI-Einsatz, Finanzinstrumenten und Satellitensystemen als Machtmittel und Überwachungsinstrument 

Auf diese Weise wird in den USA eine Software eingesetzt, um MigrantInnen zu identifizieren, zu verfolgen und abzuschieben. Sie wird von der berüchtigten Staatsterrortruppe ICE genutzt. Diese neue Datenverarbeitung ist eine Abkehr von langsam arbeitenden isolierten Datensilos hin zu einer modernen Cloud-Infrastruktur, die KI-gestützte Analysen und Echtzeit-Datenaustausch ermöglicht: „ICE steht kurz vor der Einführung einer neuen Technologie, mit der sich die Zeit für die Eingabe der Daten jedes einzelnen Häftlings von durchschnittlich 45 Minuten auf knapp 30 Sekunden reduzieren lässt, so Goetz. „Das sind 45 Minuten, in denen man sitzt und die Daten aus einer Anwendung in die nächste Anwendung eingibt, und mit jeder Minute, in der sie nicht wieder auf der Straße sind, geht Zeit verloren, die man für die Festnahme der nächsten Person nutzen könnte …“ (20)
Da in Deutschland die Polizei die umstrittene Palantir-Anwendung „Ghotam“ benutzt, können sich durch den QTS-Großrechner bei Hamm echte „Synergieeffekte“ ergeben.

Der autoritäre Hightech-Komplex

US-Vizepräsident JD Vance, Zögling von Peter Thiel, der aus seiner Verachtung für die Demokratie kein Geheimnis macht, setzt sich sehr für die Deregulierung der Tech-Infrastruktur ein, um rücksichtslos eigene politische Ziele zu verfolgen und diese Technologien tief im US-Staatsapparat zu verankern. Die Folge sind in den USA eine schnelle Genehmigung von QTS-Rechenzentren und keine Hürden bei der Datenzusammenführung bei Palantir.
Die US-Regierung fühlt sich an Gesetze nicht mehr gebunden und die USA gleiten in eine Diktatur ab. Dies stellt eine große Gefahr auch für Europa dar, etwa wenn Firmen wie QTS und Blackstone hier agieren können. Sie würden zu Vollzugsgehilfen eines demokratiefeindlichen Machtgebildes, denn die 75 QTS-Rechenzentren in den USA und Europa sind wie alle anderen US-Anlagenbetreiber per Gesetz (Cloud Act) verpflichtet, ihre gespeicherten Daten der US-Regierung zur Verfügung zu stellen. (21)
Die rechtsradikalen Tech-Milliardäre installieren also eine vielgestaltige Konstruktion aus Cloud-Plattformen, KI-Einsatz, Finanzinstrumenten und Satellitensystemen als Machtmittel und Überwachungsinstrument. Mit diesen Komponenten entziehen sie sich jeder öffentlichen Aufsicht und binden im Gegenteil Regierungen in ihre eigenen privatwirtschaftlichen Strukturen ein. Ist ein „Kunde“ in die Falle getappt, kann er nicht mehr woandershin wechseln und ist auf ständige Updates angewiesen. Die Tech-Unternehmen haben auf diese Weise eine überragende Machtposition erobert: „Die Techno-Autokraten wissen, dass man, um Macht auszuüben, keine Wahlen gewinnen muss – sondern nur Verträge abschließen. Das aber heißt: Mit jedem staatlichen Beschaffungsprogramm wird die demokratische Wahlmöglichkeit eingeengt, bis die Wahl als solche auf technischer Ebene durch eine Infrastruktur eingeschränkt wird, die im Interesse der Investoren und nicht für die Bürgerinnen und Bürger errichtet wurde.“ (22)

Sicherheitsprobleme

Seit Jahren wird die Notwendigkeit der digitalen Souveränität Europas betont, um nicht von anderer Stelle unter Druck gesetzt und ausspioniert zu werden. Das neue Rechenzentrum in Hamm/Lippetal würde diese Bemühungen konterkarieren.
Da das geplante Rechenzentrum von dem eng mit dem US-Kriegsministerium zusammenarbeitenden QTS-Konzern betrieben wird, ist es naheliegend, dass dieser Standort bei militärischen und politischen Spannungen in das Visier von anderen Staaten geraten würde. Es dürfte klar sein, dass ein Großrechner von Sicherheitskräften
nicht nur bewacht werden muss, sondern ebenfalls die Abwehr von Drohnen wichtig würde. Dies belegen aktuell die Drohnenangriffe Irans auf die Großrechner Bahrains und der Vereinigten Arabischen Emirate. (23)

Platzt die KI-Blase?

Aber nicht nur der Irankrieg, Energiekrise und geopolitische Spannungen können dem KI- und Großrechnerhype einen empfindlichen Dämpfer verpassen und bei einem überhitzten Markt für Verunsicherung und für abgesagte Projekte sorgen. (24) Darüberhinaus wurden in die KI-Entwicklung viele Milliarden Dollar gesteckt, die sich irgendwann rechnen müssen und die Nutzerpreise für Rechenzentren-Dienstleistungen in Zukunft stark erhöhen werden.
Bei der rasanten Weiterentwicklung der KI-Anwendungen können jetzt geplante, aber erst in einigen Jahren gebaute Großrechner schnell an Wert verlieren, weil sie veraltet sind und durch viel bessere neue Systeme überflüssig werden. Das betrifft insbesondere Europa, wo der zeitintensive Aufbau der Infrastruktur stockt und unklar ist, wo die benötigte Energie herkommen soll. Der Kurssturz der Aktien vom Branchenriesen Blackstone von 31,94 Prozent innerhalb von zwölf Monaten und die Weigerung des Konzerns, gegebene Darlehen zurückzuzahlen (25), können als Vorbote einer aufkommenden Krise interpretiert werden. (26) Hinzu kommt, dass Lieferengpässe für großenteils in China produzierte elektrische Komponenten wie Transformatoren, Akkus oder Schaltanlagen zu Verzögerungen von bis zu fünf Jahren führen. (27)

Widerstand regt sich

In den USA und Europa kämpfen inzwischen viele Bürgerinitiativen gegen den ungezügelten Ausbau der Großrechner. Einige US-Staaten und Städte haben temporäre Baustopps verhängt. (28)
Der Energiehunger der Anlagen, die Angst vor hohen Strompreisen, weniger tatsächliche Arbeitsplätze als versprochen, Lärmbelästigung usw. haben inzwischen dazu geführt, dass ein großer Teil der US-Amerikaner-Innen selbst Amazon-Lagerhallen gegenüber Großrechnern vorziehen würden. (29)
Aufgrund der vielen negativen Erfahrungen hat Trumps demokratischer Gegenspieler Bernie Sanders in den USA ein sofortiges Moratorium für den Ausbau von Rechenzentren und Schutzmaßnahmen gefordert: „Wir können nicht tatenlos zusehen, wie eine Handvoll milliardenschwerer Big-Tech-Oligarchen Entscheidungen treffen, die unsere Wirtschaft, unsere Demokratie und die Zukunft der Menschheit neu gestalten werden“. (30) Während sich der ehemalige SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert als angestellter Mitarbeiter der Bürgerbewegung Finanzwende gegen die Praktiken von Blackstone engagiert (31), hat sich sein Parteikollege Marc Herter als Oberbürgermeister von Hamm mehrere Jahre lang aktiv darum bemüht, Blackstone nach Hamm/Lippetal zu holen.
Letztendlich sollte bei der KI-Problematik nicht vergessen werden, dass bei einer einseitigen „Europe first“-Strategie der ehemaligen Kolonialmächte zuerst der Globale Süden durch Ausbeutung billiger Arbeitskräfte und Ressourcen, als Empfänger von Elektroschrott und Opfer von beschleunigtem Klimawandel leidet. Eine europäische digitale Souveränität ist kein Wert an sich, sondern sollte so ausgestaltet sein, dass sie den Menschen nützt und die Demokratie fördert. Es gibt viele Baustellen, an denen etwas verändert werden muss.

(1) https://www.ad-hoc-news.de/boerse/news/ueberblick/deutschland-verdoppelt-rechenzentren-kapazitaet-bis-2030/68979383(2) https://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/rechenzentren-bundesregierung-will-ki-kapazitaeten-vervierfachen-a-7c6b46a6-e568-49e5-aad8-2b27de27224f(3) Nationale Rechenzentrumsstrategie.pdf
(4) https://www.computerbase.de/news/wirtschaft/rechenzentren-in-deutschland-ausgebremst-durch-strommangel-energiepreise-und-komplexe-regulierung.96698/
(5) https://www.golem.de/news/greenwashing-rechenzentren-setzten-trotz-gesetzesvorgaben-auf-gas-2603-206908.html
(6) https://www.handelsblatt.com/technik/it-internet/ki-in-hessen-stirbt-der-traum-von-gruenen-rechenzentren/100206897.html
(7) https://t3n.de/news/ki-rechenzentren-waerme-umgebung-1736542/8) https://borncity.com/news/us-gesetz-will-ki-infrastruktur-ausbau-stoppen/
(9) https://www.soester-anzeiger.de/lokales/kreis-soest/nach-milliarden-investition-fuer-lippetal-buerger-haben-viele-fragen-94126451.html
(10) https://www.ndr.de/nachrichten/info/nordsee-gipfel-droht-der-windkraft-auf-see-der-stillstand,windenergie-166.html
(11) https://de.wikipedia.org/wiki/Blackstone_Group
(12) https://de.wikipedia.org/wiki/Heuschreckendebatte
(13) https://www.dfpa.info/investmentfonds-news/blackstone-baut-praesenz-in-deutschland-aus.html#:~:text=Blackstone%20ist%20seit%20mehr%20als%20zwei%20Jahrzehnten,als%2017%20Milliarden%20Euro%20in%20Deutschland%20beteiligt
(14) https://de.wikipedia.org/wiki/Stephen_A._Schwarzman
(15) https://www.handelsblatt.com/politik/international/grossspender-wichtiger-erfolg-fuer-trumpblackstone-ceo-schwarzman-will-doch-gelder-fuer-ihn-einsammeln/100039877.html
(16) https://de.wikipedia.org/wiki/White_House_State_Ballroom
(17) https://qtsdatacenters.com/news/qts-awarded-for-championing-veterans-and-military-servicemembers/
(18) https://q.com/news/qts-awarded-for-championing-veterans-and-military-servicemembers/
(19) https://www.blaetter.de/ausgabe/2025/august/das-ueberwachungsimperium
(20) https://www.meritalk.com/articles/ice-cio-unveils-industry-push-to-expand-immigrant-detention/#:~:text=ICE%20(%20U.S.%20Immigration%20and%20Customs%20Enforcement,a%20specific%20type%20of%20technology%20each%20session
(21) https://www.blaetter.de/ausgabe/2026/februar/toxische-tech-abhaengigkeit
(22) https://monde-diplomatique.de/artikel/!6113232
(23) https://xpert.digital/tech-boom-resilienz/
(24) https://taz.de/Hype-um-Kuenstliche-Intelligenz/!6152728/
(25) https://www.boerse.de/nachrichten/Blackstone-Aktie-mit-neuem-12-Monats-Tief/38165557
(26) https://www.wallstreet-online.de/nachricht/20577382-investoren-geld-zurueck-private-credit-krise-erreicht-investment-riesen-blackstone
(27) https://www.derstandard.de/story/3000000315359/ki-boom-stockt-fast-die-haelfte-der-fuer-2026-geplanten-us-rechenzentren-ist-verspaetet
(28) Siehe Anmerkung 8
(29) https://www.maresmedia.se/rechenzentren-unbeliebter-als-amazon-lagerhaeuser-umfrage-zeigt-klare-praeferenz-der-anwohner/
(30) https://www.rollingstone.de/bernie-sanders-aoc-ki-rechenzentren-moratorium-3123203/
(31) https://www.finanzwende.de/ueber-uns/aktuelles/kevin-kuehnert-wird-bereichsleiter-fuer-steuern-verteilung-und-lobbyismus

Wieviel Rechenzentrum wurden 2020 in der BRD gebaut

Aus den vorliegenden Suchergebnissen geht keine konkrete Zahl hervor, wie viele Rechenzentren im Jahr 2020 in Deutschland neu gebaut wurden.

Es wird lediglich erwähnt, dass:

  • Bis zum Jahr 2020 ein Anteil von ca. 40 % der Gesamtfläche auf Colocation-Rechenzentren entfallen sollte. 

  • Die CO2-Emissionen deutscher Rechenzentren im Jahr 2020 bei 6,4 Millionen Tonnen lagen. 

  • Aktuell (Stand der Berichte 2024/2026) insgesamt etwa 2.000 Rechenzentren mit mehr als 100 kW IT-Anschlussleistung in Deutschland existieren. 

Eine spezifische Statistik zur Anzahl der 2020 fertiggestellten Neubauten ist im Kontext nicht enthalten.


Es gibt jedoch einen Hinweis auf eine Schätzung des Borderstep-Instituts: In den vier Jahren vor 2018 wurden etwa 20 neue Rechenzentren mit mehr als 5.000 m² IT-Fläche in Deutschland errichtet.  Diese Zahl bezieht sich jedoch nicht spezifisch auf das Jahr 2020 und deckt auch nicht alle Neubauten ab, sondern nur die besonders großen Einrichtungen.

Weitere Ergebnisse bestätigen das allgemeine Wachstum der Branche, erwähnen aber keine konkreten Zahlen für Neubauten im Jahr 2020. Stattdessen werden Entwicklungen über längere Zeiträume hinweg beschrieben, wie etwa die Verdopplung der Cloud-Rechenzentren innerhalb von fünf Jahren oder die Vervierfachung der Kapazitäten im Raum Frankfurt innerhalb eines Jahrzehnts. 


Welche Faktoren treiben das Wachstum von Rechenzentren in Deutschland an?



.Das Wachstum von Rechenzentren in Deutschland wird durch mehrere zentrale Faktoren angetrieben:

  1. Künstliche Intelligenz (KI): Die Entwicklung und Anwendung von KI-Technologien, wie beispielsweise ChatGPT, erfordert immense Rechenleistung. Der Anteil von KI-Anwendungen an der installierten Kapazität soll bis 2030 von aktuell rund 15 % auf 40 % steigen. 

  2. Cloud-Computing: Die Nachfrage nach Cloud-Diensten wächst stark. Aktuell entfallen bereits etwa die Hälfte der deutschen Rechenzentrumskapazitäten auf Cloud-Infrastrukturen, und dieser Anteil steigt kontinuierlich. 

  3. Allgemeine Digitalisierung: Die zunehmende Digitalisierung in Wirtschaft, Verwaltung und Privathaushalten durch Industrie 4.0, Videostreaming, Gaming und mobile Anwendungen führt zu einem stetig steigenden Bedarf an Speicher- und Rechenkapazität. 

  4. Attraktive Standortfaktoren: Deutschland profitiert von einer stabilen Rechtsordnung mit hohen Datenschutzstandards (z. B. DSGVO), einem gut ausgebauten Stromnetz und wichtigen Internetknotenpunkten wie dem DE-CIX in Frankfurt, dem größten Internetknoten der Welt. 

  5. Investitionen internationaler Konzerne: Große Tech-Unternehmen wie Google und Microsoft investieren Milliarden in den Bau neuer Rechenzentren, beispielsweise im Rheinischen Revier, was den Markt weiter beflügelt. 

Bundesregierung beschließt Rechenzentrumsstrategie

 18.03.2026, Pressemitteilung

Wildberger: „Jedes neue Rechenzentrum stärkt unsere digitale Souveränität und Wettbewerbsfähigkeit“

Pressemitteilung 14/2026 - https://bmds.bund.de/aktuelles/pressemitteilungen/detail/bundesregierung-beschliesst-rechenzentrumsstrategie

Ob Echtzeit-Staumelder auf dem Handy, KI-Diagnosen beim Arzt oder Fernwartung von Maschinen – innovative Anwendungen mit Künstlicher Intelligenz brauchen enorme Rechenleistung. Deutschland ist mit über 2.000 Anlagen bereits führend in Europa, was die Rechenkapazitäten betrifft. Die Bundesregierung will diesen Platz festigen und setzt sich klare Ziele. Deutschland soll bis 2030 zu einem der attraktivsten Standorte für Rechenzentren werden.

Bundesdigitalminister Dr. Karsten Wildberger: 
Deutschland braucht mehr Rechenpower. Wir wollen führend bei Künstlicher Intelligenz in Europa werden und diese Technologie überall in Wirtschaft und Gesellschaft einsetzen. Bis 2030 wollen wir unsere Rechenzentrumskapazitäten mindestens verdoppeln und die Kapazitäten für Künstliche Intelligenz und High-Performance-Computing vervierfachen. Unsere Strategie ist der klare Fahrplan dafür: Genügend Flächen, bezahlbarer, sicherer Strom und schnelle Genehmigungen. Jedes neue Rechenzentrum in Deutschland stärkt unsere digitale Souveränität und Wettbewerbsfähigkeit."

Zentrale Handlungsfelder der Strategie

Die Strategie umfasst 28 Maßnahmen in drei zentralen Handlungsfelder: Energie und Nachhaltigkeit, Standort und Fläche sowie Technologie und Souveränität. 

Im Bereich Energie und Nachhaltigkeit geht es darum, Rechenzentren zuverlässig, bezahlbar und umweltverträglich mit Energie zu versorgen. Rechenzentren sollen künftig schneller ans Netz angeschlossen werden. Auch soll die Integration erneuerbarer Energien durch marktlichen Bezug oder Eigenerzeugung gestärkt werden. Weitere zentrale Faktoren für die Planung und den Betrieb von Rechenzentren sind Energieeffizienz und Abwärmenutzung. 

Im Handlungsfeld Standort und Fläche geht es um das schnelle Ausweisen und Erschließen von geeigneten Flächen für Rechenzentren. Eine vorausschauende Standort- und Raumordnungsplanung macht die Flächen attraktiv für Investoren und Kommunen. Die Bundesregierung will zudem Planungs- und Genehmigungsverfahren für Rechenzentren beschleunigen u.a. durch Praxis-Checks und praxisnahe Auslegung der entsprechenden Rechtsvorschriften. 

Technologie und Souveränität sind ein weiteres Handlungsfeld. Rechenzentren, die bei uns entstehen, stärken unsere digitale Souveränität. Nicht nur, weil die Daten physisch in unserem Einflussgebiet verarbeitet werden, sondern weil dies die Grundlage ist, damit sich darum ein Ökosystem entwickelt. Das will die Bundesregierung mit gezielten Maßnahmen fördern, z.B. durch Stärkung von HPC- und Forschungsnetzwerken, sichere Cloud-Lösungen für Behörden-KI, die Förderung innovativer Rechenzentrumstechnologien oder verbesserte Rahmenbedingungen zur Nutzung souveräner KI- und Cloud-Kapazitäten auf europäischer Ebene. 

Umsetzen der Maßnahmen in den nächsten 12 Monaten 

Die Bundesregierung setzt auf eine enge Zusammenarbeit mit Bundesländern, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft zur Umsetzung der Maßnahmen. Alle Maßnahmen sollen innerhalb der nächsten 12 Monate gestartet und soweit möglich abgeschlossen werden. Die Strategie soll im jährlichen Abstand aktualisiert werden. Dabei sollen bestehende Maßnahmen nachverfolgt und neue Maßnahmen aufgenommen werden.

Die Rechenzentrumsstrategie finden Sie auch auf bmds.bund.de

Welche 15 Rechenzentren dominieren Deutschland? Die große Hitparade 2026

https://www.drweb.de/10-groessten-rechenzentren-deutschlands/

 

Welche Umweltauswirkungen haben die steigenden Energieverbräuche?

Der steigende Energieverbrauch von Rechenzentren hat erhebliche Umweltauswirkungen:

  • Treibhausgasemissionen: Der Stromverbrauch ist die Hauptquelle für Emissionen. Obwohl der Verbrauch steigt, stagnierten die CO2-Emissionen deutscher Rechenzentren von 2012 bis 2020 bei etwa 6,4 Millionen Tonnen, stiegen dann aber auf 7,8 Millionen Tonnen im Jahr 2022 an, bedingt durch einen höheren Anteil fossiler Energieträger im Strommix. 

  • Hoher Stromverbrauch: Rechenzentren verbrauchten 2022 in Deutschland 17,9 Mrd. kWh, was etwa 3,7 % des gesamten deutschen Stromverbrauchs entspricht – mehr als die Stadt Berlin verbraucht. Prognosen sehen einen weiteren Anstieg auf über 30 Mrd. kWh bis 2030. 

  • Wasserverbrauch: Die Kühlung der Rechenzentren erfordert große Mengen Wasser. Die weltweiten Wasserverbräuche für die Kühlung von KI-Rechenzentren könnten sich bis 2030 nahezu vervierfachen. 

  • Ressourcenverbrauch und Elektroschrott: Der Bau und die ständige Erneuerung der Hardware verbrauchen wertvolle Rohstoffe und erzeugen bis zu 5 Millionen Tonnen zusätzlichen Elektroschrott bis 2030. 

  • Belastung der Stromnetze: Der hohe und kontinuierliche Strombedarf bringt lokale Stromnetze an ihre Grenzen und kann die Energiewende verlangsamen, da zusätzliche fossile Kraftwerke länger am Netz bleiben müssen. 



Wie wirkt sich KI auf den Wasserverbrauch aus?

Künstliche Intelligenz (KI) treibt den Wasserverbrauch massiv voran, hauptsächlich durch die Kühlung der leistungsstarken Rechenzentren, in denen KI-Modelle trainiert und betrieben werden. 

  • Direkter Verbrauch: Die Server erzeugen immense Hitze, die mit Wasserkühlung abgeführt werden muss. Bei Verdunstungskühltürmen geht das Wasser verloren. Ein mittelgroßes Rechenzentrum kann allein für die Kühlung über 25 Millionen Liter Wasser pro Jahr verbrauchen. 

  • Verbrauch pro Nutzung: Schätzungen zufolge werden für ein Gespräch mit einem KI-Chatbot (20-50 Fragen) etwa 500 Milliliter Wasser benötigt. 

  • Verbrauch beim Training: Das Training großer Modelle ist extrem wasseraufwändig. Für ChatGPT-3 wurden allein 700.000 Liter Wasser für die Kühlung verbraucht. 

  • Zukunftstrend: Der weltweite Wasserverbrauch zur Kühlung von Rechenzentren wird sich laut Greenpeace-Studien von 175 Milliarden Litern (2023) auf 664 Milliarden Liter im Jahr 2030 vervierfachen.  KI-Rechenzentren verbrauchen dabei etwa doppelt so viel Wasser wie konventionelle Zentren. 

  • Konfliktpotenzial: Da viele Rechenzentren in wasserarmen Regionen gebaut werden, entsteht eine Konkurrenz um Trinkwasserressourcen zwischen der Tech-Industrie, der Landwirtschaft und der Bevölkerung. 


Wie viel Wasser verbraucht die KI-Hardware-Herstellung?

Die Herstellung der KI-Hardware, insbesondere der Halbleiter (Chips), ist ein wasserintensiver Prozess.  Obwohl konkrete, allgemeingültige Zahlen fehlen, deuten die verfügbaren Informationen auf einen erheblichen Verbrauch hin:

  • Für die Produktion eines einzigen fortschrittlichen GPUs können nach Schätzungen zwischen zehn und hunderten von Litern sogenanntes "virtuelles Wasser" anfallen. 


  • Die Studie der Gesellschaft für Informatik hebt explizit die wasserintensive Hardwareproduktion, besonders bei Halbleitern, als einen relevanten Faktor für den ökologischen Fußabdruck von KI hervor. 

  • Die Datenlage zu diesem spezifischen Verbrauch ist jedoch begrenzt und unzureichend, was eine präzise Quantifizierung erschwert. 

Der Wasserverbrauch in der Chipfertigung entsteht hauptsächlich durch die Reinigung der Wafer und die Herstellung der hochreinen Chemikalien, die im Prozess benötigt werden. 


warum fehlen die Zahlen - bei so einer wichtigen Sachlage?



Die Zahlen zum Wasserverbrauch der KI-Hardware-Herstellung fehlen oder sind ungenau, hauptsächlich aus zwei Gründen:

  1. Mangelnde Transparenz der Unternehmen: Viele große Tech-Unternehmen veröffentlichen keine detaillierten Daten über den Wasserverbrauch ihrer Lieferketten und Produktionsprozesse. Dies erschwert eine präzise Analyse und öffentliche Kontrolle. 

  2. Fehlende Standardisierung: Es gibt bislang keine einheitlichen, verbindlichen Messmethoden und Berichtsstandards, um den gesamten, sogenannten „embodied water use“ entlang der kompletten Wertschöpfungskette (von der Chipfertigung über den Betrieb bis zur Entsorgung) zu erfassen und zu vergleichen. 


 

Die dunkle Seite des Booms bei KI-Rechenzentren in den USA (Redacted News - Deutsch)

"Menschen in Gemeinden im ganzen Land beschweren sich mittlerweile über das leise Brummen und Summen der KI-Rechenzentren, doch der Lärm ist nur ein Aspekt – mittlerweile werden die Regierungen auch beschuldigt, Grundstücke zu enteignen. Ja, die Häuser der Menschen, um sie abzureißen und große Rechenzentren zu errichten." Für Dich mit KI-Unterstützung auf Deutsch übersetzt und vertont, der Redacted News Beitrag vom 14. Mai 2026